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undurchsichtige Preisstrukturen

Wie die Berliner Zeitung heute meldet, verärgert die Deutsche Telekom ihre Kunden, die den Flatrate-Tarif "xxl local - 0 Cent für alle Gespräche im eigenen Vorwahlbereich" gebucht haben.

Entgegen der Aussage, dass man für einen monatlichen Aufschlag von knapp zehn Euro so viele und so lange Ortsgespräche führen kann wie man will, kann einen am Ende des Monats der Blick auf die Rechnung überraschen.

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Ein Berliner Kunde staunte nicht schlecht, als er ausser den Kosten für die Flatrate noch Zusatzkosten entdeckte. Ihm wurde mehrfach ein "Zuschlag für Verbindungen" berechnet - ganze sechs Cent für fünfzehn Verbindungen. Diese Gespräche hatte er mit Leuten geführt, die "die Telekom nicht mag": sie sind Kunden eines anderen Anbieters, in diesem Falle von Versatel.

Versatel und andere Stadtnetzbetreiber haben nämlich der Regulierungsbehörde das Recht abgetrotzt, mehr Geld für eingehende Gespräche zu kassieren als es die Telekom darf. Exakt 0,2 Cent pro Minute macht das aus. Ein kleiner Unterschied, den T-Com gleichwohl an die Kunden weiterreicht.
Dabei sollte ein Pauschalpreis doch wirklich pauschal abgerechnet werden...

Ähnliche, wenn auch nicht gleiche Verwirrung herrscht auch bei den Mobilnetzen. Seit man die Rufnummer von einem Anbieter zum anderen mitnehmen kann, ist für den Anrufer nicht mehr eindeutig ersichtlich, welchen Tarif er wirklich zu zahlen hat, wenn er seinen Gesprächspartner anruft. Selbst bei z.B. einer D2-Vorwahl kann der Angerufene durchaus zu E-Plus gewechselt sein, sohin man unter Umständen mehr für den Anruf bezahlen muss.

Schöne neue Welt...