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Umerziehungslager für Schwule

Zach ist 16 und hatte gerade sein Coming Out. Dumm nur, dass er im kleinen Städtchen Barlett in Tennessee wohnt und seine Eltern als "gute Christen" Homosexualität als Sünde betrachten.

Zach
Zach

"Ich wünschte, ich hätte es ihnen nie erzählt. Ich wünschte, ich hätte gegen diesen Impuls noch zwei Jahre ankämpfen können"
schrieb er anschliessend in sein Weblog.

Seine Eltern schickten Zach gegen seinen Willen in ein Umerziehungslager. Die Organisation Love in Action versucht auf ihrem Anwesen in der Nähe von Memphis Minderjährige wieder auf "den richtigen Weg" zu bringen. Durch die Vermittlung traditioneller Rollenbilder sollen die Teilnehmer zu monogamen, heterosexuell handelnden Christen erzogen werden.

Proteste
Proteste

Durch die Veröffentlichung in seinem Weblog wurde der Fall schnell publik. So riefen schwul-lesbische Organisationen zu Protesten auf und lokale Zeitungen und TV-Sender berichteten. Die Queer Action Coalitoin protestiert seitdem täglich mit Transparenten vor dem Haus der Gruppe.

"Fröhliche Menschen" kehren aus den Camps selten wieder: es gibt einige Berichte zu Selbstmorden kurz nach der Rückkehr. Für John Smid, den Chef von Love in Action, ist jedoch ein Selbstmord nicht das Schlimmste, was solchen Menschen passieren kann.

"Mir wäre es lieber, wenn ihr Selbstmord begeht anstatt Love In Action zu verlassen und zu eurer homosexuelle Lebensführung zurückzukehren", so Smid zu Neuankömmlingen des Camps. "Bei eurem körperlichen Tod könnte eure Seele immer noch wiederauferstehen. Wenn ihr aber zur Homosexualität zurückkehrt, macht ihr Platz für einen seelischen Tod, von dem es keine Rettung gibt."

Smid ist selbst einer, der "geheilt" werden konnte. 1984 habe er sich von seiner Homosexualität befreit, nachdem er Jesus als seinen Retter angenommen habe.

via iblogging.de und queer.de

The Exit schrieb am 15.06.2005
Also, dieses Amerika ist schon sehr seltsam! Umerziehungslager.

Wobei die Reaktionen von Eltern in D auch seltsam sein können und vom Ergebnis her sehr ähnlich sein dürften. Aber gut, man hat ja Mittel und Wege.

gaylord schrieb am 19.06.2005
was gayt denn da ab?


hoogie schrieb am 20.06.2005
Das beweist nur wieder dass die Amis die größten Deppen sind...

art schrieb am 21.06.2005
scheiss schwule ich finds ok!

stefan schrieb am 21.06.2005
naja, ist auch eine Meinung...

bonito schrieb am 21.06.2005
schwule leute von der welt verbannen

Patrick schrieb am 23.06.2005
passt schon, art, passt schon. -.-

stevooo schrieb am 29.06.2005
endlich treffe ich mal weche die meine meinung teilen^^
ich sehe das genau so !!!

Narcoma schrieb am 18.07.2005
Intoleranz ist und bleibt die Krankheit, die es eigentlich zu heilen bedarf.

chris schrieb am 30.09.2005
Dass die Amis Deppen sind, zeigt auch dieser Zeitungsartikel aus der Berliner Morgenpost:
"Washington ? Ein Regenbogen auf der Kindergarten-Zeichnung einer Vierjährigen hat in den USA für Aufregung gesorgt. Der Regenbogen sei ein einschlägiges Symbol der Homosexuellen-Szene, klagten besorgte Eltern in Geneva im Bundesstaat New York laut Presseberichten. Der Kindergarten habe sich entschuldigt und umgehend die Zahl der Farben bei seinen Stiften limitiert."

Gentelmann schrieb am 09.02.2007
Schick die Knaben man her. Hier bekommen sie das was sie brauchen!