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polizeiliche Erfassung Homosexueller [update]

Am Wochenende machte es die Runde: Unter dem Kennwort *omosex* ist es den Polizeibeamten möglich, die sexuelle Orientierung aller in Straf- oder Ermittlungsverfahren verwickelte Personen zu erfassen. Dabei ist es egal, ob Täter, Opfer oder Zeuge.

Homosexuelle werden als Tätergruppe klassifiziert und "Aufenthaltsorte von Homosexuellen" als potentielle Tatorte.
Mittlerweile haben die Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen das Stichwort "Homosexuellen-Treffpunkt" wieder aus ihren Ortsbeschreibungen gestrichen. Der Verband lesbischer und Schwuler Polizeibedienstete vermutet jedoch, dass das Sammeln und Speichern von Daten über Homosexuelle nicht nur in den Ländern Bayern, Thüringen und Nordrhein-Westfalen üblich ist.

Artikel zu diesem "Fall" bei heise.de, spiegelOnline, we:blog, pc-blog.de, heute.de, n-tv, RP-Online, FAZ oder der Netzeitung.

update: Wie bei cmnuc zu lesen ist, gibt es mittlerweile eine Webseite, auf der man gegen die "Rosa Listen" stimmen kann.