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Schwul sein ohne Drogen

Aus der heutigen Berliner Zeitung: "Mutig werden auch ohne Drogen - Fünf Jahre Netzwerk für schwule Suchtkranke".

Da "schwul zu sein" immer noch als Ausgrenzung oder Schimpfwort gebraucht wird haben viele Jungs und Männer Ängste, ihre Liebe zum eigenen Geschlecht öffentlich einzugestehen. So kommt es gerade bei jungen Schwulen oft vor, dass sie zu Alkohol oder Drogen greifen.

"Viele Suchtkranke haben sich bis jetzt nur unter Drogeneinfluss getraut, schwul zu sein", berichtet Daniel Nassar.

In der Frankfurter Allee 40 in Berlin Friedrichshain werden nun schon seit fünf Jahren junge Männer betreut, die von ihrer Sucht loskommen wollen.

Hier befinden sich unter einem Dach die kleinste Entzugsklinik Deutschlands, Therapiegruppen, betreute Wohngemeinschaften und das drogenfreie Café "Garbe". Schwule Suchtkranke werden hier von einem ebenfalls schwulen Berater beim Coming Out unterstützt.
The Exit schrieb am 07.10.2005
Unter Alkohol ist die Hemmschwelle auch niedriger. Da traut man sich leichter einem zu sagen, dass man schwul ist. Ging mir genauso.

stefan schrieb am 07.10.2005
Dann stellt sich nur die Frage, ob das "Geständnis" in dieser angeheiterten bzw. aufgelockerten Stimmung vom Gegenüber auch ernst genommen wird.

criss schrieb am 15.10.2005
...oder sind Drogenabhängig geworden weil sie Schwul sind..

hadenhans schrieb am 12.06.2006
Schwul Sein ist eine Krankheit. Schlaft doch einfach mal mit einer Frau! Es ist nicht nicht immer der Einfachste Weg zur Sexualität auch der Beste!!!