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Homosexuelle stören Kaczynski-Besuch

Am Donnerstag stürmten deutsche und polnische Schwulen- und Lesben-Vertreter das Auditorium Maximum der Humboldt-Universität zu Berlin. Grund war der Antrittsbesuch des plonischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski.

In leichter Vorahnung standen die Personenschützer dicht gedrängt um den Präsidenten, jederzeit bereit, ihre riesigen schwarzen Regenschirme aufzuspannen.

Es scheint, als wollten sie das Staatzoberhaupt in dem leicht marode wirkenden Saal vor eventuell herabfallendem Putz schützen
[Berliner Zeitung]

Vorgeworfen wurde Kaczynski, Homosexuelle gezielt auszugrenzen und zu diskriminieren. "Knalltüte", "Keine Handbreit dem Schwulenhass" oder "Es sei eine Zumutung, dass ein Anti-Demokrat wie Kaczynski an der Humboldt-Uni reden dürfe" schallte es durch den Raum.

Kaczynski bekräftigte seine kritische Einstellung zu Homosexuellen. Sie könnten nicht mit Heterosexuellen gleichgestellt werden. Jede Zivilisation könne nur existieren, wenn aus einem Zusammenleben auch Kinder hervorkämen, sagte er.

Ausführlicher bei n-tv.