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Land unter in Berlin


Kaum fällt in Berlin mal ein "bisschen" Regen, steht alles still. Strassen sind verstopft, alle sind hektisch und aggressiv...

Damit mein Freund nicht mit dem Roller bei dem Wetter unterwegs sein muss dachte ich mir, mach ich mich auch auf den Weg und hole ihn mit dem Auto ab. Wie ich nun weiss, eine doofe Idee ;-)

In einem kleinen Tunnel stand das Wasser - naja, haette man auch selbst drauf kommen könnnen, bei dem Regen. Also schon der erste Engpass. Aber noch mit trockenen Füssen und gefahren, nicht geschwommen durch. Dann ging plötzlich gar nichts mehr. Dummerweise fing der Stau vor einer Brücke an, so dass man nicht sehen konnte, warum es so lange dauert. Selbst oben wurde dies nicht klarer. Dann endlich: die Polizei hatte abgesperrt - zu viel Wasser auf der Fahrbahn - und so mussten sich alle von vier Spuren auf zwei einfädeln. Mit der Laune aller und der Unkenntnis über das Reissverschlussverfahren lief diese Aktion entsprechend nervend und unter viel gehupe ab.

Nun sollte man denken, fährt man einen schön grossen Bogen und gut ist. Denkste! Durch unsere "Freunde und Helfer" wurde man schön wieder auf die gleiche Strasse zurückgeführt. Aber nicht etwa nach der Sperrung, nein - mittendrin. So ging es dann auch in der gewollten Richtung nicht weiter sondern nur zurück Richtung Heimat. Dankeschön!

Die nächste Umfahrungsmöglichkeit endete dann an einer S-Bahn-Brücke, wo die Strasse eine Senke hat. Somit wäre hier wirklich Boot fahren angesagt gewesen. Also angerufen, dass das mit dem abholen nix wird und die hoffentlich noch freie, gerade gefahrene Strecke zurück - durch entsprechende Seen an heraufsteigendem Wasser an Kanaldeckeln - noch passierbar ist. Idealerweise war bis auf eine einzige Stelle schon fast alles weggetrocknet. Und das in nur ca. zehn Minuten. Nicht schlecht :-)

Nach Hause gings dann ohne Probleme. Was für ein Erlebnis...

Buzz schrieb am 08.07.2006
Ohje und ich dachte hier im Süden wäre es schon schlimm!

Aber das hört sich ja echt nicht gut an.