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Volvo C30 - "eine Null mit grosser Wirkung"

Gestern hatte das Warten von gut einer Woche ein Ende - eine Probefahrt im neuen Volvo C30 stand an. Mein Freund ist begeisterter Volvo-Fan, gerade auch vom sogenannten Schneewittchensarg (Volvo P1800 ES). So überraschte ich ihn mit 100km Fahrspass in einem Auto, dass nur eine "0" von unserem jetzigen trennt - einem Citroen C3.

Volvo C30
Volvo C30

Schick sieht er aus. In einem tiefen Blau begrüsste uns der 2.0l Benziner mit mittlerer Ausstattung "Momentum" - leider mit Handschaltung. Eine Automatik gibt es erst ab der 2.4l-Version. Bei -4 Grad wussten wir die vorhandene Sitzheizung sofort zu schätzen, da die Klimaautomatik schon eine Weile braucht, das Fahrzeug aufzuwärmen. Sitzen tut man sehr gut auf allen Plätzen, sogar hinten mit Einzelsitzen und Mittellehne.

Die Übersicht im und aus dem Auto heraus ist hervorragend. Dank der tiefen und grossen Scheibe hinten hat man einen wunderbaren Blick auf die Strasse. Erst der sehr eigenartige und fuzzelige Sichschutz für den Gepäckraum schränkt die Sicht etwas ein. Da soll es demnächst eine andere Variante geben. Hoffentlich ist diese besser...

Der Volvo ist sehr angenehm und leicht zu fahren und geht dabei sehr leise zu Werke. Der 2.0l-Motor ist keineswegs schlapp, doch Rennen kann man damit trotz 145PS nicht gewinnen. Unser Diesel ist da vergleichsweise knackiger, schon bei geringen Drehzahlen. Auf der Autobahn reicht es jedoch für mehr als 190km, wobei der Wagen immer noch sehr leise ist und wie ein Brett auf der Strasse liegt. Apropos Brett - die Federung ist im Vergleich zu unserer französischen Sänfte eher hart, aber keinesfalls unangenehm. Optional ist ein Sportfahrwerk zu haben. Doch das sparen wir uns lieber :-)

Volvo C30
Volvo C30

Die Soundanlage (wohl die mittlere Variante "High-Performance", mit MP3-CD-Radio und AUX-Anschluss) klingt wunderbar und auch bei der Höchstgeschwindigkeit kann man diese aufdrehen und nichts schnarrt, klappert oder kratscht einem entgegen. Super Leistung!

Die Aufpreisliste ist lang und teilweise arg gepfeffert. Dafür hat man eine Menge Wahlmöglichkeiten. Ein abschaltbarer Beifahrer-Airbag kostet z.B. happige 50 Euro. Der Schlüssel ist nicht grade als schick und praktisch anzusehen. Er ist komplett aus Kunststoff und lässt sich nicht einklappen. Da lohnt sich wohl der Aufpreis für das Keyless-System.

Es ist schon ein wunderbares Auto. Doch preislich (noch) in etwas weiterer Ferne. Für unsere Wunschausstattung mit Automatik, einigen Sensoren, Sitzheizung, Keyless, Xenon, Parkhilfe, besserer Soundanlage, schickem Lack (Cosmic Weiß-Metallic) und einigem Anderen kostet der Spass gut und gerne mehr als 32.000 Euro. Dafür bekommt man zwei unserer jetzigen fast voll ausgestatteten C3!