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alles für den planeten der schwulen und lesben

KW 47

Starten wir diesen Wochenrückblick mit der Gala "Künstler gegen AIDS", die am Montag in Berlin stattfand. Scheinbar in diesem Jahr unter keinem guten Stern gestartet, sollte die Gala erst abgesagt werden, wurde dann aber doch noch zu einem Erfolg. Durch den Abend führten Dirk Bach und Sonya Kraus und am Ende des Abends gab es dann doch noch mal richtig 'was zu feiern: ein Scheck über 100.200 Euro konnte dem Berliner Bürgermeister für die Berliner Aids-Hilfe überreicht werden.

Von Berlin nach Brandenburg: seit dem 20. November und noch bis kurz nach Weihnachten werden die 8. LesBiSchwulen Aktionstage im Land Brandenburg veranstaltet. Mit der Aktion sollen die Lesben & Schwule, Bisexuelle und Transgender in den nächsten Wochen mehr in den Brandenburger Mittelpunkt rücken.

Von Ex-Berlinern und "Neu-Holländern": passend zur Spenden-Hochsaison hat auch die blaue Schwulenmutti von GayRomeo jetzt eine eigene Stiftung. Darunter sollen die bisherigen und auch die kommenden weltweiten GayRomeo-Projekte organisiert werden. Ein komplettes Interview gibt's bei queer.de.

Von Nicht-Dederon zu Spandex: Hört man erst einmal nur das Wort "Spandex" denkt man als vor den '90ern Geborene(r) automatisch an die furchtbar grässliche Kunststoffkleidung. Ganz Gemeine wollen das Material sogar der ehemaligen DDR als Geheimwaffe unterschieben, das aber war das Material Dederon - wenn auch nicht besser. Spandex ist nun aber ein neues schwul-lesbisches Superhelden-Comic.

Vom Comic in eine andere Welt: Ein neues Magazin will nun auf den Markt und dort als erstes Magazin Transvestiten und Transsexuelle ansprechen. Der gute Name des auf 1000 Stück limitierten Magazines: Candy.

Vom Kampf zu Mama, Mami und Kind: In Deutschland ist es Ärzten durch die Bundesärztekammer untersagt, künstliche Befruchtungen bei gleichgeschlechtlichen Paaren vorzunehmen. Traurig, aber wahr! Wie man auch an Hand der Kommentare sieht, sind neben der Bundesärztekammer viele Menschen in Deutschland nicht so tolerant wie man vermuten würde. Zwei Frauen haben es dann doch geschafft. Stellt sich nur die Frage, zu welchem wirklichen Preis.

Von Kommentaren zu Bullying: Nicht Michael Bully Herbig ist gemeint, sondern eine scheinbar wachsende "Mode" wird in Wien beobachtet. Dabei werden oft Jugendliche mit homosexuellen Neigungen Opfer von Gewalt von anderen Jugendlichen. Anstatt nun nur zu Forschen sollte man das Übel = die Gewalt bei der Wurzel packen und aufklärenden Unterricht geben. Dabei sollte man unbedingt mit den Lehrern anfangen, denn nichts ist destruktiver als ein Aufklärungsunterricht der mit folgendem Satz beginnt: "Eigentlich will ich ja nicht mit Euch darüber reden, aber der Schulplan sieht es vor…"